Ein Wort aus Berlin und eine Kehrtwende in Roermond
25. Jun. 2008 21:35 Gespeichert in:Politik
Berlin hat gesprochen: bei einem Besuch von niederrheinischen Kommunalpolitikern im Bundesverkehrsministerium in Berlin wurde deutlich, dass man sich dort durchaus eine Reaktivierung der alten Trasse vorstellen kann, ja im Grunde sogar befürwortet. Hauptargument sind die Baukosten, die je nach Ausbauplanung nur einen Bruchteil der A52-Trasse ausmachen würden, so Staatssekretär Achim Grossmann.
Dazu passt ungewollt eine Meldung aus Roermond. Bisher hat man in Roermond keinen wirtschaftlichen Nutzen für die Stadt durch den Eisernen Rhein gesehen. Eine mögliche Firmenansiedlung in Herkenbosch stellt dies nun in Frage. Dort will der niederländische Konzern EDCO ein grosses Distributionscenter aufbauen. Es ist die Rede davon, dass bis zu 1000 LKW-Fahrten täglich von und zum Standort möglich sind. Und nun bekommt die Reaktivierung der alten Trasse Dalheim - Vlodrop - Herkenbosch - Roermond eine ganz neue Perspektive. EDCO würde liebend gerne einen Bahnanschluss haben, und zwar in beide Richtungen, nach Antwerpen und nach Deutschland. Dies wiederum würden auch die Anwohner begrüssen, die sich jetzt schon vor dem massiven Anstieg der LKW-Fahrten fürchten.
Wenn das Genehmigungsverfahren zügig voran geht, soll bereits Ende 2008 mit dem Bau des Distributionscenters begonnen werden.
Dazu passt ungewollt eine Meldung aus Roermond. Bisher hat man in Roermond keinen wirtschaftlichen Nutzen für die Stadt durch den Eisernen Rhein gesehen. Eine mögliche Firmenansiedlung in Herkenbosch stellt dies nun in Frage. Dort will der niederländische Konzern EDCO ein grosses Distributionscenter aufbauen. Es ist die Rede davon, dass bis zu 1000 LKW-Fahrten täglich von und zum Standort möglich sind. Und nun bekommt die Reaktivierung der alten Trasse Dalheim - Vlodrop - Herkenbosch - Roermond eine ganz neue Perspektive. EDCO würde liebend gerne einen Bahnanschluss haben, und zwar in beide Richtungen, nach Antwerpen und nach Deutschland. Dies wiederum würden auch die Anwohner begrüssen, die sich jetzt schon vor dem massiven Anstieg der LKW-Fahrten fürchten.
Wenn das Genehmigungsverfahren zügig voran geht, soll bereits Ende 2008 mit dem Bau des Distributionscenters begonnen werden.