Kein Beschluss und doch eine Entscheidung
17. Nov. 2008 21:41 Gespeichert in:Politik
Bei einem Treffen von Vertretern der Verkehrsministerien aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden in Brüssel hat man sich nach niederländischen Medienberichten nicht auf eine neue Trassenführung im Raum Roermond/Viersen/Mönchengladbach (A-52-Trasse) für den Eisernen Rhein einigen können. Die Kosten hierfür sind allen Beteiligten zu hoch. Das bedeutet aber scheinbar nicht, dass die Zukunft des Eisernen Rheines ungewiss ist. Gleichzeitig wird nämlich gemeldet, dass sich darauf Belgien gegenüber den Niederlanden durchgesetzt hat, die alte, also historische Trassenführung zwischen Roermond und Dalheim wieder in Betrieb zu nehmen. Hierzu sind die Niederlande im Prinzip rechtlich verpflichtet. Dabei soll lediglich ein Tunnel durch das Naturschutzgebiet Meinweg die einzige größere Baumaßnahme werden. Ziel ist eine Wiederinbetriebnahme als eingleisige Strecke bis zum Jahr 2018.

Der Grenzübertritt ist demnach wie immer schon bei Dalheim/Vlodrop geplant. Dort endet zur Zeit von deutscher Seite aus die bis dort intakte Strecke. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass von der insgesamt 161 Kilometer langen Strecke (Antwerpen - Mönchengladbach) lediglich die umstrittenen 17 Kilometer zwischen Roermond und Dalheim nicht betriebsfähig sind und somit nicht genutzt werden.
Die Chancen stehen also gut, dass das Dickicht am diesem Grenzübergang in Zukunft gelichtet wird.

Der Grenzübertritt ist demnach wie immer schon bei Dalheim/Vlodrop geplant. Dort endet zur Zeit von deutscher Seite aus die bis dort intakte Strecke. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass von der insgesamt 161 Kilometer langen Strecke (Antwerpen - Mönchengladbach) lediglich die umstrittenen 17 Kilometer zwischen Roermond und Dalheim nicht betriebsfähig sind und somit nicht genutzt werden.
Die Chancen stehen also gut, dass das Dickicht am diesem Grenzübergang in Zukunft gelichtet wird.