Betuweroute vs. Eiserner Rhein
26. Sep. 2006 17:16 Gespeichert in:Betrieb
Bereits vor über einem Jahr haben die drei Eisenbahnverkehrsunternehmen ACTS, ERS und Rail4Chem eine Studie zum Betrieb auf der Betuweroute beauftragt. Die im September 2005 von Beaufort Business Partners erstellte Studie gibt einen interessanten Vergleich der Transportkosten zwischen der Betuweroute und dem Eisernen Rhein bzw. zwischen den verschiedenen Häfen in Europa. Die erste Grafik zeigt den Preis pro TEU (20 Fuss Einheitscontainer) zwischen den einzelnen Häfen und (als Beispiel) Dortmund. Hieraus ergibt sich, dass der Eiserne Rhein (Antwerpen) mit den "normalen" Schienenanbindungen von Hamburg und Rotterdam gleich auf liegt. Die jetzt für Antwerpen notwendigen Umwege (Montzenroute bzw. Tilburg/Eindhoven/Venlo) ergeben einen Mehrpreis. Die teuerste Verbindung ist die Betuweroute.

Die zweite Grafik zeigt den Tür-zu-Tür-Preis per TEU zwischen den Häfen und dem deutschen "Hinterland". Hier zeigt sich, dass schon heute der TEU-Preis für den Hafen Rotterdam (100%) teurer ist, als für den Hafen Antwerpen (98%). Diese Diskrepanz würde sowohl durch die Inbetriebnahme des Eisernen Rheines als auch durch die Betuweroute weiter erhöht. Die Verteuerung der Trassenpreise auf der Betuweroute wirk sich natürlich weiter ungünstig auf den Hafen Rotterdam aus.


Die zweite Grafik zeigt den Tür-zu-Tür-Preis per TEU zwischen den Häfen und dem deutschen "Hinterland". Hier zeigt sich, dass schon heute der TEU-Preis für den Hafen Rotterdam (100%) teurer ist, als für den Hafen Antwerpen (98%). Diese Diskrepanz würde sowohl durch die Inbetriebnahme des Eisernen Rheines als auch durch die Betuweroute weiter erhöht. Die Verteuerung der Trassenpreise auf der Betuweroute wirk sich natürlich weiter ungünstig auf den Hafen Rotterdam aus.
