Verkehrsausschuss der IHK Mittlerer Niederrhein: Schiene und sechsspurige Autobahn voran treiben!
Zwei Themen brennen den Verkehrsfachleuten am Niederrhein auf den Nägeln: Der sechsspurige Ausbau der Autobahn 57 und der „Eiserne Rhein“. Für letztere hat der Verkehrsausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein einen prominenten Mitstreiter gewonnen: Bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr war der Direktor des Hafens Antwerpen, Dr. Jan Blomme, mit von der Partie.
Die historische Trasse, so Blomme, biete die erforderliche Kürze und die notwendigen Kapazitäten für den Güterverkehr zwischen dem Seehafen Antwerpen und dem Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr. Sein Hafen stehe vor einer Renaissance in seiner Bedeutung für das westliche Ruhrgebiet. Fachleute rechnen damit, dass die Tonnagen im nächsten Jahrzehnt um rund 100 Prozent steigen – Motor dafür ist u. a. die Stahlindustrie mit Partnern in der hiesigen Region und in Amerika. „Das Güteraufkommen in Antwerpen mit Zielen und Quellen im niederrheinischen Bereich steigt stetig“, war Blommes Resümee. Diese sind mengenmässig auf der Strasse nicht zu bewältigen, was den IHK-Verkehrsausschuss in seinem jahrelangen Engagement für die Wiederbelebung der historischen Trasse bestärkt.
Ernüchternd war der Vortrag von Joachim van Bebber vom Landesbetrieb Strassenbau für das IHK-Fachgremium: „Bis zur Fertigstellung der sechsspurigen A 57 ziehen noch mindestens zehn Jahre ins Land.“ Van Bebber führte aus, dass die von der IHK in Rede gebrachte Tunnel-Trog-Lösung auf jeden Fall mit untersucht wird und eine ernsthafte Alternative darstellt. Sie führt aber auch zu erheblich höheren Kosten. Eins machten die Verkehrsfachleute aber deutlich: Eine leistungsfähige A 57 ist die Hauptschlagader der hiesigen Infrastruktur und deshalb für die Wirtschaft lebensnotwendig. (Pressemitteilung Nr. 184 der IHK Mittlerer Niederrhein)

Die historische Trasse, so Blomme, biete die erforderliche Kürze und die notwendigen Kapazitäten für den Güterverkehr zwischen dem Seehafen Antwerpen und dem Wirtschaftsraum Rhein-Ruhr. Sein Hafen stehe vor einer Renaissance in seiner Bedeutung für das westliche Ruhrgebiet. Fachleute rechnen damit, dass die Tonnagen im nächsten Jahrzehnt um rund 100 Prozent steigen – Motor dafür ist u. a. die Stahlindustrie mit Partnern in der hiesigen Region und in Amerika. „Das Güteraufkommen in Antwerpen mit Zielen und Quellen im niederrheinischen Bereich steigt stetig“, war Blommes Resümee. Diese sind mengenmässig auf der Strasse nicht zu bewältigen, was den IHK-Verkehrsausschuss in seinem jahrelangen Engagement für die Wiederbelebung der historischen Trasse bestärkt.
Ernüchternd war der Vortrag von Joachim van Bebber vom Landesbetrieb Strassenbau für das IHK-Fachgremium: „Bis zur Fertigstellung der sechsspurigen A 57 ziehen noch mindestens zehn Jahre ins Land.“ Van Bebber führte aus, dass die von der IHK in Rede gebrachte Tunnel-Trog-Lösung auf jeden Fall mit untersucht wird und eine ernsthafte Alternative darstellt. Sie führt aber auch zu erheblich höheren Kosten. Eins machten die Verkehrsfachleute aber deutlich: Eine leistungsfähige A 57 ist die Hauptschlagader der hiesigen Infrastruktur und deshalb für die Wirtschaft lebensnotwendig. (Pressemitteilung Nr. 184 der IHK Mittlerer Niederrhein)
