Artikel zum Eisernen Rhein
Mit einiger Verwunderung habe ich in der Erkelenzer Zeitung (Rheinische Post) einen Artikel zum Eisernen Rhein gelesen. Wie so oft lässt man ausschliesslich die Gegner des Eisernen Rheins (hier Dr. Arnolds) ausführlich zu Wort kommen. Und dann auch noch mit ziemlich abstrusen Argumenten.
Der Bürgerverein Eiserner Rhein aus Wegberg malt folgendes Horrorszenario: "Bis zu 43 Güterzüge pro Tag könnten über den Eisernen Rhein fahren. Die Folgen: rund sechs Stunden geschlossene Schranken, der Ort wäre praktisch geteilt, der Weg zum Krankenhaus versperrt, unerträgliche Lärmbelastung, das Aus fürs Müttererholungsheim Dalheim und etliches mehr."
43 Güterzüge pro Tag? Wenn die Strecke im Rahmen der Ausbaumassnahmen erst mal wieder zweigleisig ist, können noch mehr darüber fahren. Ob das aber so kommt, steht noch nicht fest. Durch den laufenden Personenzugbetrieb und die Eingleisigkeit ist die Kapazität tagsüber vielleicht pro Stunde um einen Güterzug zu erhöhen. Nachts können dann noch zusätzlich einige Züge fahren. Die Zahl 43 entbehrt aber noch auf Jahre hinaus jeder Grundlage. Sechs Stunden geschlossene Schranken? Das wären 8,3 Minuten je Zug. Ein ausgedachter Wert des Bürgervereins. Er ist bei einem Schnellzug genau 1:11 Minuten geschlossen. Da ein Güterzug aber etwas langsamer fährt, dauert es auch etwas länger, vielleicht 2 Minuten bei einem automatischen Bahnübergang. Der "geteilte" Ort ist ebenso eine Übertreibung. Es gibt nicht nur 2 Bahnübergänge im Ort, sondern auch 3 weitere Über- und Unterführungen (Venloer Strasse/2x Grenzlandring), die durch fahrende Züge nicht blockiert werden können.
Der Bürgerverein Eiserner Rhein aus Wegberg malt folgendes Horrorszenario: "Bis zu 43 Güterzüge pro Tag könnten über den Eisernen Rhein fahren. Die Folgen: rund sechs Stunden geschlossene Schranken, der Ort wäre praktisch geteilt, der Weg zum Krankenhaus versperrt, unerträgliche Lärmbelastung, das Aus fürs Müttererholungsheim Dalheim und etliches mehr."
43 Güterzüge pro Tag? Wenn die Strecke im Rahmen der Ausbaumassnahmen erst mal wieder zweigleisig ist, können noch mehr darüber fahren. Ob das aber so kommt, steht noch nicht fest. Durch den laufenden Personenzugbetrieb und die Eingleisigkeit ist die Kapazität tagsüber vielleicht pro Stunde um einen Güterzug zu erhöhen. Nachts können dann noch zusätzlich einige Züge fahren. Die Zahl 43 entbehrt aber noch auf Jahre hinaus jeder Grundlage. Sechs Stunden geschlossene Schranken? Das wären 8,3 Minuten je Zug. Ein ausgedachter Wert des Bürgervereins. Er ist bei einem Schnellzug genau 1:11 Minuten geschlossen. Da ein Güterzug aber etwas langsamer fährt, dauert es auch etwas länger, vielleicht 2 Minuten bei einem automatischen Bahnübergang. Der "geteilte" Ort ist ebenso eine Übertreibung. Es gibt nicht nur 2 Bahnübergänge im Ort, sondern auch 3 weitere Über- und Unterführungen (Venloer Strasse/2x Grenzlandring), die durch fahrende Züge nicht blockiert werden können.