Alles spricht für die A52-Route
Am 08. November hat die NRW-Landesregierung weitere Informationen zur neuen Streckenführung des Eisernen Rheines veröffentlicht. Danach wird aus verschiedenen Gründen die A52-Route gegenüber den beiden anderen Routen (historische Trasse und A40-Trasse) bevorzugt. Die Vor- und Nachteile liegen auf der Hand, sie werden jedoch von den einzelnen Interessengruppen falsch interpretiert und auch falsch in der Öffentlichkeit wiedergegeben.
A40-Trasse: Immer wieder wird gerade in Krefeld und Viersen auf die bessere A40-Trasse zwischen Venlo und Moers verwiesen. Hierbei wird immer ausser acht gelassen, dass die Strecke in Venlo keinen Anschluss an das belgische Eisenbahnnetz hat, und darauf kommt es für Belgien nun mal an. Wollte man zu einer wirklichen Fahrzeitverkürzung zwischen Antwerpen und dem Rheinland kommen, müsste auf niederländischem Territorium von Venlo nach Weert eine kostspielige neue Bahnstrecke gebaut werden. Das würden die Niederländer nie zulassen und auch nicht finanzieren. Die Streckenführung auf deutschem Gebiet zwischen Wachtendonk und Moers bietet zahlreiche Konfliktpunkte mit Natur und Wohnbebauung. Ebenso bleiben bei dieser Streckenführung die Städte Krefeld, Neuss und Köln außen vor, was zwar der Wohnbevölkerung recht sein mag, nicht aber den Häfen und somit der Wirtschaft. Ausserdem würde man mit der A40-Trasse der Niederlande einen logistischen Vorteil gewähren (Logistikdrehscheibe Venlo), den wir eigentlich in NRW selbst gut gebrauchen könnten.
Die historische Trasse dürfte am Anfang die gleiche Leistungsfähigkeit haben wie die geplante A52-Trasse, weil die A52-Trasse ja zunächst auch nur eingleisig und nicht-elektrifiziert gebaut werden soll. Somit haben beide Strecken zunächst den selben Ausbaustand. Die historische Trasse ist und bleibt die streckentechnisch optimale Lösung.
Die A52-Trasse bietet aber auch mehrere Vorteile: Sie ist ausbaufähig (2 Gleise, Elektrifizierung), sie hat nur wenig Konfliktpunkte, sie nutzt weitgehend die vorhandenen Strecken in den Niederlanden und Deutschland und ist damit kostengünstig zu realisieren. Bei der A52-Trasse bleibt der strenge Ost-West-Charakter der Strecke erhalten, was äusserst ökonomisch ist. Für die Niederlande halten sich die Kosten in engen Grenzen, was wegen der ablehnenden Haltung der Niederlande dem Eisernen Rhein gegenüber sehr sinnvoll ist. Die Abweichung von der historischen Trasse in den Niederlanden beschränkt sich auf wenige Kilometer. Darüber hinaus könnte man in Elmpt auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens eine einmalige Chance wahrnehmen und einen Eincheckbahnhof für Container etablieren, die ohne Aufenthalt und mit bevorzugter Behandlung direkt Richtung Übersee verschifft werden könnten (ein grosser Zeit- und Sicherheitsvorteil). Dadurch würde NRW an dieser Stelle einen wirklich innovativen Logistikstandort etablieren können, der der Grenzregion Auftrieb geben würde. Dies scheint jedoch die A52-Trassengegner überhaupt nicht zu interessieren. Sie sind der Meinung, dass die Briten nach Aufgabe des ehemaligen Flughafens in Elmpt "das Licht ausmachen" sollten, und die Region im wirtschaftlichen Dämmerlicht sanft ruhen sollte.
A40-Trasse: Immer wieder wird gerade in Krefeld und Viersen auf die bessere A40-Trasse zwischen Venlo und Moers verwiesen. Hierbei wird immer ausser acht gelassen, dass die Strecke in Venlo keinen Anschluss an das belgische Eisenbahnnetz hat, und darauf kommt es für Belgien nun mal an. Wollte man zu einer wirklichen Fahrzeitverkürzung zwischen Antwerpen und dem Rheinland kommen, müsste auf niederländischem Territorium von Venlo nach Weert eine kostspielige neue Bahnstrecke gebaut werden. Das würden die Niederländer nie zulassen und auch nicht finanzieren. Die Streckenführung auf deutschem Gebiet zwischen Wachtendonk und Moers bietet zahlreiche Konfliktpunkte mit Natur und Wohnbebauung. Ebenso bleiben bei dieser Streckenführung die Städte Krefeld, Neuss und Köln außen vor, was zwar der Wohnbevölkerung recht sein mag, nicht aber den Häfen und somit der Wirtschaft. Ausserdem würde man mit der A40-Trasse der Niederlande einen logistischen Vorteil gewähren (Logistikdrehscheibe Venlo), den wir eigentlich in NRW selbst gut gebrauchen könnten.
Die historische Trasse dürfte am Anfang die gleiche Leistungsfähigkeit haben wie die geplante A52-Trasse, weil die A52-Trasse ja zunächst auch nur eingleisig und nicht-elektrifiziert gebaut werden soll. Somit haben beide Strecken zunächst den selben Ausbaustand. Die historische Trasse ist und bleibt die streckentechnisch optimale Lösung.
Die A52-Trasse bietet aber auch mehrere Vorteile: Sie ist ausbaufähig (2 Gleise, Elektrifizierung), sie hat nur wenig Konfliktpunkte, sie nutzt weitgehend die vorhandenen Strecken in den Niederlanden und Deutschland und ist damit kostengünstig zu realisieren. Bei der A52-Trasse bleibt der strenge Ost-West-Charakter der Strecke erhalten, was äusserst ökonomisch ist. Für die Niederlande halten sich die Kosten in engen Grenzen, was wegen der ablehnenden Haltung der Niederlande dem Eisernen Rhein gegenüber sehr sinnvoll ist. Die Abweichung von der historischen Trasse in den Niederlanden beschränkt sich auf wenige Kilometer. Darüber hinaus könnte man in Elmpt auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens eine einmalige Chance wahrnehmen und einen Eincheckbahnhof für Container etablieren, die ohne Aufenthalt und mit bevorzugter Behandlung direkt Richtung Übersee verschifft werden könnten (ein grosser Zeit- und Sicherheitsvorteil). Dadurch würde NRW an dieser Stelle einen wirklich innovativen Logistikstandort etablieren können, der der Grenzregion Auftrieb geben würde. Dies scheint jedoch die A52-Trassengegner überhaupt nicht zu interessieren. Sie sind der Meinung, dass die Briten nach Aufgabe des ehemaligen Flughafens in Elmpt "das Licht ausmachen" sollten, und die Region im wirtschaftlichen Dämmerlicht sanft ruhen sollte.